Kategorien
Archiv
| Entwicklung der Mauerbiene im Wildbienenbeobachtungskasten |
|
|
| Mittwoch, den 13. Oktober 2010 um 11:03 Uhr | |||
|
Im April hatte ich über die gehörnte Mauerbiene berichtet, die schon seit Jahren immer wieder in unseren Rolladen-Stöpseln nistet. Neugierig wie ich bin wollte ich nun mal unbedingt die Entwicklung dieser friedlichen Wildbienen beobachten und habe einen Insektenbeobachtungskasten für Wildbienen als Nisthilfe gebaut und auf dem Balkon direkt neben den Stöpseln aufgehängt. Die Wildbienen haben den Nistkasten auch sofort angenommen. Leider war ich mit meiner Idee etwas zu spät dran, aber einige Brutkammern wurden trotzdem noch gebaut und ich bin guter Hoffnung, daß der Nistkasten im nächsten Jahr voll wird. Es war sehr interessant zu beobachten, wie die Mauerbiene die Linienbauten anlegt. Zuerst wird die Rückwand der Brutzelle aus Lehm gebaut, dann werden Pollen und Nektar in die Brutzelle gebracht, darauf ein Ei abgelegt, danach vorne ebenfalls mit Lehm die Zelle verschlossen. So baut die Mauerbiene Brutzelle für Brutzelle hintereinander auf. Die Eier konnte ich natürlich nicht fotografieren, sie sind so winzig und in den Pollen kann man sie nicht erkennen. Etwa 10 Tage nach der Eiablage schlüpfen die noch winzigen Larven. Sie ernähren sich nun von Pollen und Nektar und wachsen schnell heran. Hier sind sie schon etwas größer, sodaß man sie auch auf einem Foto gut erkennen kann. ![]() Sie häuten sich mehrmals und spinnen sich später in einen Kokon ein. ![]() Im Kokon findet dann auch die Metamorphose statt, die Larve entwickelt sich bis Ende August zur fertig entwickelten Wildbiene. Sie verbringt im Kokon noch den Winter und ich bin schon gespannt mitzuerleben wie sie im Frühjahr aus dem Kokon krabbeln.
|






Kommentare
Macht immer wieder Spaß, hierher zu kommen! :)
mensch, jetzt weiß ich auch wie es im inneren des Wildbienenhotel s ausschaut.
LG
Lg,
Rewolve44
LG Soni
Alle Kommentare dieses Beitrages als RSS-Feed.