Sonis Hundewiese - Tiere im Allgemeinen, Hunde und Meerschweinchen im Speziellen, Natur und Garten, Grafik, aber auch der tägliche Kleinkram - Lustiges, Trauriges, Ernstes, Interessantes - dies und das und jenes auch, aus dem ganz normalen Alltag sind hier zu finden.
Wenn Euch beim Spaziergang mal jemand begegnet, der auf den Wegen Regenwürmer aufsammelt, haltet ihn nicht gleich für komplett irre. So werde ich nämlich von Spaziergängern betrachtet, wenn ich mit meiner Schüssel spazieren gehe und Regenwürmer zusammensuche. Wenn auch der Sommer dieses Jahr mehr als mies ist, etwas Positives hat der Regen ja, denn die Regenwürmer tummeln sich dann auf den Wegen und man macht leicht Beute.
Langsam mutiere ich zum Tierquäler. Hat ein Wurm weniger Recht auf Leben als ein Igel. Nein sicher nicht, mir tun die Futtertiere leid. Früher habe ich jeden Regenwurm gerettet und ins Gras gesetzt, um nicht überfahren zu werden oder auszutrocken. Heute sammel ich sie für die Igel. Die Natur ist schon grausam, des einen Tod bedeutet für den anderen das Überleben.
Wie die Zeit vergeht. Vor 9 Wochen habe ich Marie und Molly in die Freiheit entlassen. Molly hat sich gleich ein neues Revier gesucht und ich habe sie seither nicht mehr gesehen. Aber meine Igeldame Marie ist bis heute geblieben. Bis auf einzelne Tage übernachtet sie nach wie vor in ihrem Igelhaus und zum Fressen kommt sie immer noch täglich und so stehen natürlich auch immer ein paar Leckerbissen bereit. Zwar weniger als am Anfang, denn sie soll ja irgendwann schon völlig selbständig ihr Futter suchen. Aber so gar nichts mehr hinstellen bringe ich dann doch nicht übers Herz. Wer könnte schon so eine süße Igeldame enttäuschen, ich nicht.
Also gab es gestern ein Schälchen Regenwürmer, über die sie sich bestimmt gefreut hat.
Bei den Tieren in der afrikanischen Savanne wächst die Sorge und der Durst, denn die Wasserlöcher versiegen und das Wasser bleibt aus. Da machen sich das mutige Erdmännchen Billy und der friedliche Löwe Sokrates auf die Suche nach dem Wasser. Unterwegs treffen sie Charles, den gallischen Hahn, der eine Eisbärin, ein Kängeru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten aus ihren bereits zerstörten Heimatregionen in der Hoffnung auf ein besseres Leben ins Okavango-Delta geführt hat.
Doch es ist längst auch kein Paradies mehr, auch hier zerstört der Mensch die Natur. Ein Hotelier baute einen Staudamm, um das Wasser für ein Luxushotel zu verschwenden, in dem Politiker eine Konferenz zum Umweltschutz halten. Angie, die Elefantenkuh ruft nun alles was laufen, fliegen oder kriechen kann zum Aufstand auf.
Ich finde die Figuren echt super gemacht und hoffe der traurige Hintergrund des Animationsfilms regt so manchen zum Nachdenken an. Der Film läuft ab 07.10.2010 im Kino und ich werde ihn mir auf jeden Fall anschauen.
Jede Zeit in der Natur hat seine ganz besonderen Highlights. Ende August dreht sich alles um die Fledermaus. Bereits 50 Millionen Jahre bevölkern Fledermäuse unsere Erde. Weltweit existieren 950 Fledermausarten, 23 davon in Deutschland.
Nach dem Motto "Nur was man kennt, kann man auch schützen" bietet NABU in ganz Deutschland Veranstaltungen zum Thema Fledermaus an. Infos über die faszinierenden Nachtjäger, Führungen und viele Aktionen laden dazu ein die Fledermaus zu beobachten, sie näher kennenzulernen und zu erfahren wie man sie schützen kann.
Natürlich kann man auch alleine nach Anbruch der Dunkelheit auf Fledermausbeobachtungstour gehen. Meist nimmt man die lautlosen Jäger ja aber nur als vorbeihuschende Schatten wahr, die Ortungslaute der Fledermäuse sind für das menschliche Ohr nicht hörbar. Um einiges interessanter sind da doch sicher solche Führungen und mittels Fledermausdetektor werden auch die Laute der Fledermäuse hörbar. Außerdem erfährt man bestimmt viel Wissenswertes über diese Tiere. Ich werde morgen Abend an einer Fledermausführung teilnehmen und bin schon sehr gespannt. Hoffentlich hält das Wetter, denn bei Regen fällt die Aktion leider aus. Also Daumen drücken, damit das Wetter morgen Abend mitmacht.
Wer sich auch für die Fledermausaktionen von NABU interessiert kann unter Aktionsprojekte nach Terminen in der Nähe schauen.
In letzter Zeit war es sehr still auf der Hundewiese, auch den Blogprojekten hänge ich hinterher und meine Blogbesuche lassen zu wünschen übrig. Aber nun soll es wie gewohnt weitergehen und ich muss erst mal schauen was ich alles verpasst habe. Weiter geht es mit zwei Lebensweisheiten.
Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.
Winston Churchill
Es dauert manchmal etwas, aber ich rappelt mich immer wieder auf :-)
Bewahre mich vor dem primitiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
Antoine de Saint-Exupery
Die nüchterne Erkenntnis habe ich schon, nur sie wirklich zu akzeptieren fällt manchmal nicht so leicht. Was war nun also passiert, warum hatte ich mich verkrochen?
Ich hatte ja schon befürchtet unsere Siebenschläfer haben den diesjährigen langen Winter nicht überstanden. Obwohl die Tiere sich eine dicke Fettschicht anfressen und der Stoffwechsel während des Winterschlafes auf ein Minimum reduziert wird, die Körpertemperatur auf knapp über Null fällt und die Atmung auf 1 - 2 Atemzüge pro Minute reduziert ist, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, sind die Reserven natürlich begrenzt. Sie verlieren fast die Hälfte ihres Körpergewichtes.
Dauert der Winter dann wie dieses Jahr so ewig wird es für die Tiere gefährlich. Sie erwachen aus dem Winterschlaf, wenn die Temperaturen auf über 20 Grad steigen. Deshalb sind sie auch dieses Jahr erst ca. 1 Monat später erwacht als ich es von ihnen gewohnt war. Aber *freu* sie sind putzmunter, turnen und poldern wieder unter der Holzdecke.
Und heute hat mir doch tatsächlich einer den Gefallen getan sich fotografieren zu lassen.
Diese niedlichen rosa Pfötchen, mit denen er an der glatten Wand hochklettern kann, da die Sohlen fast wie Saugnäpfe an der Wand haften und diese irren langen Tasthaare um das Näschen, mit denen er sich in der Nacht orientiert, sind doch einfach süß.
Soni von A - Z - Urschwäbin, tierverrückt, naturverbunden und gerne kreativ tätig. Freue mich über Euren Besuch hier und natürlich auch über Kommentare.