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| Buchtipp - Die Gefühle und Gedanken der Tiere |
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| Dienstag, den 17. Januar 2012 um 12:17 Uhr | |
Gerade habe ich das Buch - Die Gefühle und Gedanken der Tiere von Silke Ruthenberg gelesen. Inhaltsbeschreibung auf dem Cover: "Uns Menschen verbindet mit den anderen Tieren eine gemeinsame Struktur, die uns durch das Leben leitet: die der Gefühle und Gedanken. Diese Buch bringt hierfür eine Fülle an Belegen: Ameisen können zählen und Guppy kann lesen. Hühner führen inhaltliche Gespräche, Mäuse empfinden Mitleid und Rhesusaffen stehen auf Pornos.Die Geschichten und Anekdoten aus der Welt der Tiere und viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse von der Muschel bis zum Schimpansen begründen die Forderung nach einem Grundrecht für Tiere auf ihr Leben und eine freie und unversehrte Existenz". Der Mensch spricht dem Tier ja gerne jegliche Gefühls- und Gedankenwelt ab. Tierhalter wissen schon lange, dass Tiere nicht nur durch Instinkte geleitet werden, sondern ebenfalls denken und fühlen. Endlich berichten auch immer öfter Wissenschaftler - Tiere können hassen und lieben, sie empfinden Trauer, Freude und Mitleid, sie können wütend und rachsüchtig sein, oder freundlich und hilfsbereit. Manchmal muss man echt auch Schmunzeln. Das Rhesusaffen auf Pornos stehen ist echt kein Witz. In einer Studie wurde die Affenmänner vor die Wahl gestellt, entweder eine große Menge Saft ohne Pin-ups, oder eine kleine Menge Saft mit Blick auf hübsche Damenpopos. Alle Affenmänner verzichteten auf die große Menge Saft und schauten sich lieber die Popos an - Männer halt *gg*. Sogar käufliche Liebe wurde bei Affen beobachtet. Forscher hatten als Zahlungsmittel Granitstückchen eingeführt, dafür gestattete die Affendame dem Herren ein Sexabenteuer und hat danach das Granitstück gegen Trauben getauscht. Sie waren übrigens gute Kaufleute und haben sehr schnell begriffen, dass größere Granitstücke auch mehr Wert waren. Auch Ungerechtigkeit ist den Tieren nicht fremd. In einem Test bekamen Kapuzineraffen für die Erledigung einer Aufgabe eine Belohnung. Hat aber ein Affe ohne etwas dafür tun zu müssen ein Leckerchen bekommen, wurde der andere stinksauer und warf seine Belohnung wutentbrannt durch das Gehege. Gänse leben noch viel mehr als Menschen nach dem Motto - bis das der Tod uns scheidet. Sie gehen eine lebenslange feste Bindung ein. Stirbt einer der Partner ist das für den Hinterbliebenen ein fast unüberwindbares Unglück. Vergleichbar mit dem Trauerjahr bei Menschen brauchen sie sehr lange bis sie sich wieder einem neuem Partner zuwenden. Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ist Tieren keineswegs fremd. Forscher hatten sich gewundert warum sich ein Erpel ausserhalb der Paarungszeit fast ohne Unterbrechnung liebevoll um eine Entendame kümmerte. Später fanden sie heraus - die Entendame war blind und hatte deshalb die Fürsorge des Erpels. Das Buch bietet viele faszinierende Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Tiere.
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Gerade habe ich das Buch - Die Gefühle und Gedanken der Tiere von Silke Ruthenberg gelesen. Inhaltsbeschreibung auf dem Cover: "Uns Menschen verbindet mit den anderen Tieren eine gemeinsame Struktur, die uns durch das Leben leitet: die der Gefühle und Gedanken. Diese Buch bringt hierfür eine Fülle an Belegen: Ameisen können zählen und Guppy kann lesen. Hühner führen inhaltliche Gespräche, Mäuse empfinden Mitleid und Rhesusaffen stehen auf Pornos.

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LG Soni
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