Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und eine angenehme nächste Woche. Kommende Woche wird es etwas still hier sein, da ich viel zu erledigen und nicht viel Zeit für den Blog habe.
Für Hunde und Katzen gibt es jede Menge Beschäftigungsspiele, daß aber Meerschweinchen daran auch Spaß haben könnten hätte ich nicht gedacht. Durch Zufall habe ich die Bastelanleitung für das Meerschweinchen Beschäftigungsspiel Öttbrett entdeckt (auf der Seite findet man auch noch andere nette Anregungen für die Beschäftigung von Meerschweinchen). Das musste natürlich sofort gebastelt werden.
Meinen Meerschweinchen gefällt es, wie man in dem kleinen Video sieht.
Sie haben auch sowas von ruckzuck begriffen, wenn sie die Schieber aufmachen warten Leckereien darunter. Da Wilma die Intelligenteste unter meinen Schweinen ist, dachte ich erst sie wird es am schnellsten raushaben. Aber man kann sich täuschen, Pauli war ihr um Lichtjahre voraus. Da zeigt sich, Pauli ist nicht dumm, sondern nur faul und deshalb ist die wuselige Wilma ihm meist eine Nase voraus. Wenn man sich aber nicht groß anstrengen muß ist Pauli besser als sie, da Wilma Neuem gegenüber eher vorsichtig ist und Pauli da weniger Berührungsängste hat. Tja, jeder hat seine Stärken *gg*. Jedenfalls hat es nur etwa fünf Minuten gedauert und alle hatten den Durchblick.
Rewolves neues Fotoprojekt "Habe gerade Lust 2012" ist auf jeden Fall ohne Stress umzusetzen. Zu den Themen - Tierfotos, Blumenfotos, Urlaubsfotos und Landschaftsfotos ist pro Quartal ein Foto zu zeigen.
Für das 1. Quartal mit dem
Thema: Tierfotos
habe ich den Schneeleoparden ausgesucht. Grosskatzen sind absolut faszinierende Tiere und gerade der Schneeleopard einfach bildschön.
Erst vor Kurzem ist ein junges Paar Schneeleoparden in der Wilhelma eingezogen. Sie kamen auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in die Wilhelma. Diese Tierart ist hochbedroht und wird deshalb in den Zoos gezüchtet. Im Erhaltungsprogramm sind momentan 220 Schneeleoparden erfasst und auch die Wilhelma hofft natürlich auf Nachwuchs. Es wird allerdings noch ein gutes Jahr dauern, denn Kater Ladakh und Katze Kailash sind jetzt noch Teenager.
Gerade habe ich das Buch - Die Gefühle und Gedanken der Tiere von Silke Ruthenberg gelesen. Inhaltsbeschreibung auf dem Cover: "Uns Menschen verbindet mit den anderen Tieren eine gemeinsame Struktur, die uns durch das Leben leitet: die der Gefühle und Gedanken. Diese Buch bringt hierfür eine Fülle an Belegen: Ameisen können zählen und Guppy kann lesen. Hühner führen inhaltliche Gespräche, Mäuse empfinden Mitleid und Rhesusaffen stehen auf Pornos. Die Geschichten und Anekdoten aus der Welt der Tiere und viele neue wissenschaftliche Erkenntnisse von der Muschel bis zum Schimpansen begründen die Forderung nach einem Grundrecht für Tiere auf ihr Leben und eine freie und unversehrte Existenz".
Der Mensch spricht dem Tier ja gerne jegliche Gefühls- und Gedankenwelt ab. Tierhalter wissen schon lange, dass Tiere nicht nur durch Instinkte geleitet werden, sondern ebenfalls denken und fühlen. Endlich berichten auch immer öfter Wissenschaftler - Tiere können hassen und lieben, sie empfinden Trauer, Freude und Mitleid, sie können wütend und rachsüchtig sein, oder freundlich und hilfsbereit.
Manchmal muss man echt auch Schmunzeln. Das Rhesusaffen auf Pornos stehen ist echt kein Witz. In einer Studie wurde die Affenmänner vor die Wahl gestellt, entweder eine große Menge Saft ohne Pin-ups, oder eine kleine Menge Saft mit Blick auf hübsche Damenpopos. Alle Affenmänner verzichteten auf die große Menge Saft und schauten sich lieber die Popos an - Männer halt *gg*. Sogar käufliche Liebe wurde bei Affen beobachtet. Forscher hatten als Zahlungsmittel Granitstückchen eingeführt, dafür gestattete die Affendame dem Herren ein Sexabenteuer und hat danach das Granitstück gegen Trauben getauscht. Sie waren übrigens gute Kaufleute und haben sehr schnell begriffen, dass größere Granitstücke auch mehr Wert waren.
Auch Ungerechtigkeit ist den Tieren nicht fremd. In einem Test bekamen Kapuzineraffen für die Erledigung einer Aufgabe eine Belohnung. Hat aber ein Affe ohne etwas dafür tun zu müssen ein Leckerchen bekommen, wurde der andere stinksauer und warf seine Belohnung wutentbrannt durch das Gehege.
Gänse leben noch viel mehr als Menschen nach dem Motto - bis das der Tod uns scheidet. Sie gehen eine lebenslange feste Bindung ein. Stirbt einer der Partner ist das für den Hinterbliebenen ein fast unüberwindbares Unglück. Vergleichbar mit dem Trauerjahr bei Menschen brauchen sie sehr lange bis sie sich wieder einem neuem Partner zuwenden.
Mitgefühl und Hilfsbereitschaft ist Tieren keineswegs fremd. Forscher hatten sich gewundert warum sich ein Erpel ausserhalb der Paarungszeit fast ohne Unterbrechnung liebevoll um eine Entendame kümmerte. Später fanden sie heraus - die Entendame war blind und hatte deshalb die Fürsorge des Erpels.
Das Buch bietet viele faszinierende Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Tiere.
Endlich macht das Wetter mit, zwar kalt aber schön und ich konnte die Fotos für Paleicas Projekt Rundherum machen.
Thema: zuhause
("Das heißt nicht, dass ihr euch ins Wohnzimmer stellen und Boden, Decke, Fenster und Türe fotografieren müsst (ihr könnt natürlich), sondern dass ihr euch einen Ort suchen sollt, an dem ihr euch wohlfühlt, der euch etwas bedeutet, mit dem ihr etwas verbindet, der für euch – in welchem Maß auch immer – ein Zuhause widerspiegelt.")
Einzelfotos zum Vergrößern.
Ganz früh morgens am See, auf der linken Seite ist noch der Mond zu sehen und auf der rechten Seite geht bereits die Sonne auf. Das Leben erwacht, auf dem zugefrorenen See vor mir landen die Möwen, auf dem kleinen offenen Wasser baden die Wildgänse. Kaum ein Mensch ist unterwegs, es ist ruhig und friedlich. Bis auf die Gelbkopfamazonen hinter mir im Baum, die einen Höllenlärm veranstalten. Irgendwie unwirklich, der gefrorene See und wildlebende Papageien. Nirgends fühle ich mich mehr zuhause, als in der Natur - da vergesse ich buchstäblich alles rundherum *gg*.
Das faszinierendste diese Woche war eigentlich ein weisses Wiesel, aber da war ich nicht schnell genug mit der Kamera. In der momentanen eher grauen Jahreszeit freue ich mich auch immer über schöne Farbtupfer in der Natur und ich habe für Annikas Projekt faszinierend natürlich & natürlich fazinierend diese Woche den Feuerdorn ausgewählt.
Auch die Vögel lieben ihn, er ist ein begehrtes Winterfutter.
Ich wünsche Euch einen schönen Freitag, den 13. hoffentlich seit Ihr nicht abergläubisch *gg*.
Soni von A - Z - Urschwäbin, tierverrückt, naturverbunden und gerne kreativ tätig. Freue mich über Euren Besuch hier und natürlich auch über Eure Kommentare - Danke.